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Winterharte Kräuter

Auf dem Titelfoto zeige ich einige Kräuter, die ich gern zum Würzen und beim Kochen verwende. Schnittlauch, Pfefferminze, Zitronenmelisse, Liebstöckel und Basilikum verwende ich in den Sommermonaten gern frisch aus dem Garten. Die Pflanzen treiben ja bis in den Herbst immer wieder neu nach. Petersilie und Dill besorge ich mir allerdings lieber vom Wochenmarkt. Aber Lorbeerblätter, Salbei, Rosmarin und Thymian kann ich fast das ganze Jahr über ernten, denn an etwas geschützteren Stellen des Gartens können sie in den meisten Gegenden gut überwintern. Bei uns sind Rosmarin und der Lorbeerstrauch und auch der Salbei in diesem Sommer besonders gut gewachsen. Was soll man nun mit diesem Segen anfangen?

Blumensträuße ergänze ich deshalb gern mit Zweigen von Rosmarin, und aus den Lorbeerblättern werde ich wohl beim nächsten  sportlichen Erfolg  meinem Ehemannes einen üppigen Lorbeerkranz binden! Ein Foto von einem solchen Kranz werde ich vielleicht später hier zeigen. Aus Salbeiblättern mache ich ab und zu eine knusprige Leckerei; das Rezept für fritierten Salbeiblätter folgt.

Heute habe ich – was ich mir schon längere Zeit vorgenommen hatte – einen    Besuch in einem Gartenbaubetrieb gemacht, der sich ganz auf das Thema “Kräuter und Gesundheit” spezialisiert hat. Alle, die Ihr dies hier lest, könnt Euch bei  www.calendula-kraeutergarten.de wenigstens einen bildlichen Eindruck verschaffen; ich selbst war jedenfalls sehr überrascht so viele unterschiedliche Arten bei verschiedenen Kräutern zu finden. Von  den Minzen, dem Lavendel, dem Salbei sind hier einige  Fotos zu sehen.

Wer in der Nähe SaEtuttgarts wohnt und  an den Themen interessiert ist, für den kann sich ein Besuch des Kräutergartens in Mühlhausen wirklich lohnen.

Osterschmuck

Bevor ich die Osterdekoration wieder abräume, will ich hier gerne einige der kleinen Kunstwerke zeigen, die mir besonders gut gefallen. Den Namen der Künstlerin, die die fünf Eier auf diesem Foto gestaltet hat, weiß ich leider nicht mehr.

Die Eier auf dem obigen Foto habe ich erst in diesem Jahr auf einer Ausstellung gefunden. Die Adresse der Künstlerin ist hier zu finden; sie hatte mich hierum gebeten, falls ich ein Foto von ihren Arbeiten veröffentlichen würde.

Von den aufgehängten, blau-rot bemalten Eiern gibt es nur noch wenige Exemplare, weil unser Kater Niko und sein Vorgänger, der “Herr Felix”, diese zu gern zum Ostereierfangen benutzt haben. In meiner kleinen Sammlung befinden sich einige weitere Besonderheiten. Gelegentlich werde ich einige Fotos machen.

Viel Spaß beim Anschauen des Beitrags!

…….. am besten als “Social event”!

Dieses Gericht wird traditionell in der Karwoche, meistens am Gründonnerstag, nach einem Familienrezept hergestellt. Es ist schon ein ziemlich großes Vorhaben; der Einkauf der frischen Zutaten und die Vorarbeiten nehmen Zeit in Anspruch. Der

  • Nudelteig und
  • die Füllung, die aus aus Spinat, Kräutern und Fleisch besteht,

müssen vorbereitet werden, ehe dann die eigentliche Zubereitung und das Kochen der Maultaschen anfangen kann. Am besten geht dies im Team und macht so gemeinsam richtig Spaß. Ich denke nämlich, dass wir – die Älteren – “Junggebliebenen” – uns häufiger mit Anderen zusammentun und gemeinsam etwas erleben sollten. Bei uns war es heute jedenfalls mit Johanna und Bertha, mit Hans, Martin und Joachim ein sehr interessantes und vergnügtes Zusammentreffen beim gemeinsamen Maultaschenessen.

Hier sind einige Fotos der Zubereitung zu sehen – das Rezept gibt es gern auf Anfrage.

Im Garten sprießt der Schnittlauch, so dass es in den allernächsten Tagen d a s Frühlingsabendbrot geben kann: Rührei mit frischem Gartenschnittlauch. Dazu gutes Körnerbrot und Radieschen – hhmm…, auch optisch ein großer Genuß!!

Stattdessen könnte ich mit dem Schnittlauch und anderen frischen Kräutern vom Markt auch Kräuteromelett machen, oder es gibt grüne Soße mit den gekochten Eiern von Ostern. Tja, und wer runzelt jetzt die Stirn, weil sie/er dabei an den Cholesterinspiegel denkt? Der Zusammenhang zwischen Ernährung und den Blutfettwerten im Organismus ist vielschichtig und ist von mehreren Faktoren abhängig. Dieser Beitrag könnte also ein Impuls sein, die eigene Ernährung wieder einmal auf diese Frage hin zu überprüfen.

Auf unserem Markt habe ich jetzt auch schon frischen Bärlauch gesehen! Das passt- denn nächste Woche ist es Zeit, schwäbische Maultaschen wieder einmal selber zu machen. Es gibt sie hier zwar auch überall fertig zu kaufen, auch wirklich gute. Aber meine Familie und meine Freundinnen schwören auf mein Rezept.

Dazu nächste Woche mehr!

Das Wichtigste: es gibt keine neuen, gesicherten Ergebnisse zu den Fragen nach dem Risiko durch Strahlung bei Mikrowellengeräten in der Küche. Auf den ersten Blick scheint dieses Ergebnis wenig auszusagen, aber das heißt doch auch, dass sich heute die Befürchtungen vieler Verbraucher wegen möglicher Spätfolgen einer gesicherten Beurteilung entziehen und deswegen nicht einfach als Überängstlichkeit abgetan werden können.

Als Laie bin ich darauf angewiesen, den Aussagen und Messungen zum Sicherheitsstandart der Geräte zu vertrauen. Ich kann sie nicht selbst überprüfen; ich muss deshalb eine persönliche Risikoabwägung vornehmen, ob und wann ich ein solches Gerät einsetze.

Aus der Vielzahl der gefundenen Informationen habe ich eine kleine Präsentation zusammengestellt, die unter dieser Adresse angesehen werden kann.

Und hier findet man weiterführende Links  zum Thema Mikrowelle


…., genauer müsste ich so formulieren: der Einsatz des Mikrowellengerätes in meinem Haushalt.

Ich besitze jetzt schon seit einigen Jahren einen Backofen, in den eine Mikrowelle integriert ist. Bei der Anschaffung hatten wir uns selbstverständlich über mögliche Risiken durch Mikrowellen informiert, waren danach aber ziemlich beruhigt . Ich bin bis jetzt eigentlich auch sehr zufrieden, ich setze dieses Gerät nicht sehr häufig, aber doch regelmäßig ein, immer, wenn es mir vom Zeitaufwand und vom Energieverbrauch her sinnvoll erscheint.

Kürzlich wurde ich aber doch stutzig, als ich dem Vortrag eines Kücheneinrichters zuhörte. Es wurden Kriterien für die Einrichtung einer Küche und für die Anschaffung verschiedener Geräte besprochen und in diesem Zusammenhang wurde von diesem Fachmann die Anschaffung und der Betrieb eines Mikrowellengerätes sehr kritisch beurteilt. – Er hat dies viel deutlicher ausgedrückt, als ich es hier berichte.

Für mich ist dieses Erlebnis eine Anregung die Frage nach Einsatz, Nutzen oder möglichen Risiken wieder neu zu stellen und nach Informationen zu suchen. Nächstens werde ich hier über meine Recherche berichten und die “Mikrowelle” wird auch Thema des kommenden SLO - Kurses sein.

Einen guten Anfang…

… dieser Wunsch kann bei vielen Gelegenheiten gelten: Geburtstage, Jubiläen, Eintritt in den Ruhestand und auch jetzt zu Beginn des neuen Jahres. Immer wieder verschenke ich einen solchen sehr leckeren Kuchen, eine Graubündener Nusstorte, je nach Anlass auch ganz persönlich dekoriert. Er sollte nach dem Backen vier Wochen eingepackt und kühl liegen und entwickelt in dieser Zeit seinen wunderbaren Geschmack!Hier mein Rezept:

Graubündener Nusstorte

Teig:

* 300 g Mehl
* 125 g Butter
* 3 El Margarine/Butter
* 1 Ei
* etwas Salz
* 1 EL Flüssigkeit

Aus den Zutaten einen Mürbteig herstellen. Kalt stellen, ruhen lassen. Die größere Hälfte des Teiges in eine Springform geben und dabei einen Rand hochziehen. Den Rest für den Deckel und die Verzierung verwenden.

Füllung:

* 150 g Zucker
* 150 – 200 g Sahne
* 3 El Honig
* 100 – 150 g Marzipan
* 300 g gehackte Wallnüsse

Zucker in einer großen Pfanne schmelzen lassen, mit erhitzter Sahne ablöschen bis sich der Zucker gelöst hat. Honig zugeben. Marzipan zerbröseln, mit etwas Sahne oder Milch verrühren und ebenfalls einrühren. Alles noch einmal kurz aufkochen und Wallnüsse zugeben und vermischen.

Zum Bestreichen 1 Eigelb mit etwas Milch und Sahne vermischen.

Die fertige und abgekühlte Füllung in die vorbereitete Springform geben, den Rand etwas darüber klappen und mit der Eigelb/Sahnemischung bestreichen.Den Deckel auflegen, ein Loch einstechen, mit Sternen, Herzen Buchstaben o.ä. aus dem restlichen Teig verzieren und ebenfalls bestreichen.

Backen bei 180 0 C, 45 Min., untere Schiene.

Die abgekühlte Torte in Alufolie verpackt an einem kühlen Ort etwa vier Wochen durchziehen lassen. In kleinen Stücken auch als Dessert ein Genuss!

Übrigens, noch ein Tip:
Bald beginnt bei SLO ein neuer Kurs zum Thema Ernährung – schaut doch mal nach, dort findet ihr alles Wissenswerte.


Zuerst “Danke” an alle, die auf den letzten Beitrag eingegangen sind. Heute geht es um dieses ganz einfache Gericht: Kartoffelbrei. Von hier aus ließe sich eine unglaublich hohe Zahl von neuen Themen ableiten, doch es soll ganz praktisch bleiben.

Zuerst also: Kartoffeln schälen. Die immerzu weiter gegebene Anweisung, die geschälten Kartoffeln sogleich ins Wasser zu legen, kann wegfallen, denn es tritt sogar nach 2 Stunden nur eine ganz geringe Verfärbung ein. Die Fotos zeigen das ganz deutlich. So heißt die wichtige Regel also: Selber denken macht schlau. Auch uralte Kochgeheimnisse können (jetzt) falsch sein!

Warum eigentlich nicht Kartoffelbrei aus der Tüte? Ich schreibe hier noch einmal auf, wie schnell es geht, das Gericht selbst herzustellen und wie wenige Geräte man dazu braucht: Zum Kochen verwende ich einen etwas größeren Topf und gieße die Kartoffeln nach 25 Minuten in einem Sieb ab. In denselben Topf kommen frische Milch, Salz und Muskat und im Nu erhitzt das Ganze auf der immer noch heißen Herdplatte. (Bei Gas oder Induktion kann man ein wenig nachheizen.) Die Kartoffeln schütte ich jetzt zurück und kann sie in dem größeren Topf mit einem Kartoffelstampfer mühelos und schnell zerdrücken. Zusammen mit etwas Butter kurz umrühren und sogleich servieren.

Das geht also wirklich ganz schnell und die Zubereitung dauert mit dem Pulver genau so lange – na ja, man muß zuerst Kartoffeln schälen, aber während der 25 Minuten Kochzeit kann man ja etwas Vergnügliches tun oder andere Gerichte vorbereiten.


Und was geschieht mit einem übrig gebliebenen Rest? Im Kühlschrank hält er sich gut zwei Tage, dient dann als Grundlage eines andereren Gerichtes und spart so ganz erheblich Zeit und Arbeitsaufwand beim Kochen. Kartoffelküchle, aufgezogener Kartoffelbrei, Kartoffelsuppe sind Möglichkeiten zur Weiterverwendung. Gern schreibe ich auf Anfrage auch Rezepte auf.

Abernmauke

 

Auf einer Reise in der Oberlausitz fand ich diese Ankündigung. Hier in der Oberlausitz heißt so der Kartoffelbrei, wobei “Abern” eine Bezeichnung für Kartoffeln (Erd-Birnen) ist. Eine “Mauke” ist ganz allgemein ein Brei.
Für Kartoffeln und für Kartoffelbrei gibt es bei uns je nach Region ja sehr viele unterschiedliche Ausdrücke. Ich würde mich freuen, wenn Ihr einige, die Euch bekannt sind, aufschreiben würdet .In den nächsten Tagen werdet Ihr hier dann einen Beitrag über die Zubereitung, über Gerätschaften und über den Nährwert dieses Gerichts lesen können.
Heute zunächst nur noch eine kleine, wahre Begebenheit: Im hauswirtschaftlichen Unterricht vor etlichen Jahren war die Reaktion einer Schülerin bei der Ankündigung, Kartoffelbrei zuzubereiten, so : “Waaas, Kartoffelbrei kann man wirklich selber machen”??
Eine andere Frage ist: “Kann man Kartoffelbrei auch wirklich fertig kaufen”? Ja, man kann! Doch, ob man dies auch sollte, ist eine andere Frage. In diesem Fall wäre es interessant, sich zuvor über die Zutaten und über die technische Herstellungsweise des Produkts zu informieren.

Tabule 2

auch Tabulé, Tabouleh

ist ein Gericht aus dem vorderen Orient. Taboulé besteht hauptsächlich aus Petersilie und Bulgur (oder auch Kuskus) sowie Tomaten, Zwiebeln oder Schalotten, auch frischen Gurken, Olivenöl und etwas Wasser und Zitronensaft. Gewürzt wird Taboulé mit Pfefferminze sowie Salz und Pfeffer.
Wer es nicht kennt, sollte dieses Rezept unbedingt gleich ausprobieren. Besonders jetzt im Sommer, wo es auf dem Markt preiswert frische Petersilie gibt. Dieses Gericht ist also besonders reich an Vitaminen und Mineralstoffen und passt hervorragend zu allem Gegrillten. Es kann gut vorbereitet werden, die Zubereitung geht schnell und es ist auch preiswert.

Bulgur ist ein vorgekochter (hydrothermisch vorbehandelter) Weizen (parboiled Weizen). Nach der anschließenden Trocknung wird die freigelegte Kleie mechanisch entfernt. Man erhitzt den Schrot in Wasser oder Gemüsebrühe und lässt ihn ausquellen. Es gibt auch Bulgur, der nur in kaltem Wasser eingeweicht zu werden braucht.

Tabulé (für 4 Personen als Beilage)

125 g Bulgur
2-3 große Tomaten
2 Bund Petersilie
1-2 Schalottenten oder Lauchzwiebeln
frische Pfefferminze (so man hat)
Olivenöl, Zitronensaft
Salz, Pfeffer und Paprika nach Belieben
evtl. etwas Zimt und/oder 1-2 Zehen Knoblauch,zerdrückt.

So wird es gemacht:
Bulgur nach Vorschrift vorbereiten und in eine Schüssel geben. Petersilie, Pfefferminzblättchen und die Schalotten hacken, Tomaten (evtl. schälen) entkernen, in Stücke schneiden. Alles zu dem Bulgur hinzufügen. Zitronensaft, Olivenöl, Salz, Pfeffer, Paprika und Zimt zugeben. Gut mischen und durchziehen lassen.

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